Nachrichten aus dem Verein

Die diesjährige Mehrtagesfahrt der Wanderfreunde Altenhof e.V. führte nach Karlsbad im „Böhmischen Bäderdreieck“ der Tschechischen Republik.

Hier ein kurzer Reisebericht

Mittwoch

Los ging es um 6 Uhr in der Früh.
Am Nachmittag wurde dann, nach einer durch unfallbedingte Staus verzögerte Anfahrt, Karlsbad erreicht. Hier stieß dann auch unserer einheimischer Reiseleiter Martin zu uns.
Noch vor Ankunft im Hotel wurde das neu sanierte Besucherzentrum Becherovka, der Geburtsort des traditionellen Kräuterlikörs, besucht. Das historische Gebäude „Steinberky”, das mehr als 100 Jahre als die Originalfabrik diente, ließ im Jahr 1867 Jan Becher errichten. Hier durften dann nach einer Führung durch das Museum die Becherovka Spezialitäten gekostet werden.
Auf der anschließenden Fahr zum Hotel wurden dann schon einige Sehenswürdigkeiten der Stadt vorgestellt.
Nach Zimmerbezug und Abendessen wurde der Abend gemütlich beendet.

Donnerstag
Nach dem Frühstück wurde dann die Stadt „per pedes“ besucht. Es standen die Kollonnaden und Quellen auf dem Programm. Hierbei wurde die imposante Sprudelkolonnade, die beliebteste und attraktivste Karlsbader Mineralquelle, für die einzige Regenpause genutzt. Der Geysir des Sprudels stößt seine Wasser bis in 12 Meter Höhe aus.
Weiter dann zum imposanten Grandhotel Pupp und zur Standseilbahn die
uns zum Diana-Turm brachte.
Nach einer kurzen Rast ging es von dort dann auf eine ca. 10km lange Wanderung auf gut ausgebauten Wanderwegen durch die angrenzenden Wälder. An einigen schönen Aussichtspunkten vorbei führte der Weg dann, bei nun sommerlichem Wetter, zum etwa 70 Hektar großen Wildpark beim St. Linhart.
Von dort ging es dann zurück nach Karlsbad. Auf dem Rückweg konnte dann noch die Russisch-Orthodoxe Kirche „St. Peter und Paul“ bewundert werden.
Abends wurde die Karlsbader Innenstadt besichtigt.

Freitag
Für Sauerländer eigentlich nichts Besonderes… Aber die am Wochenende des 180 jährigen Jubiläum stattfindende Besichtigung der Pilsener Urquell Brauerei begeisterte die Teilnehmer. 1842 braute Josef Groll in der Stadt Pilsen das erste goldene Pils der Welt – Pilsener Urquell.
Wir bestaunten die authentischen Orte, an denen vor 180 Jahren das berühmte Pilsner Urquell Bier das Licht der Welt erblickte, die drei Sudhäuser sowie die moderne Abfüllung. Der Höhepunkt der Führung war sicher die Verkostung des ungefilterten Pilsner Urquell in den ca. 5°C kühlen historischen Kellern der Brauerei.
Nicht fehlen durfte auch in Pilsen die Besichtigung der historischen Altstadt. Sehenswürdigkeiten waren hier sicher die St.-Bartholomäus-Kathedrale, die zweitgrößte Synagoge Europas sowie
das „Thank You America! Memorial“. Sehenswert auch die Pestsäule, die zu Ehren der Jungfrau Maria auf dem Marktplatz installiert wurde sowie die goldenen Brunnen in den übrigen drei Ecken des Marktplatzes. Sie zeigen Motive aus dem Stadtwappen und sind symbolische Nachbildungen von Engel, Kamel und Windhündin.

Samstag
Auf dem Weg durch den Kaiserwald nach Marienbad wurde ein Zwischenstopp im Naturschutzgebiet Kladská auf über 800 Meter Höhe gemacht. Hier wanderten wir, teils auf Stegen vorbei an Torfmooren und seltenen Pflanzen, um den „Teich“ Kladský (Königsteich). Start und Ziel war für uns der Parkplatz am Jagdschloss. Danach wurden die Sehenswürdigkeiten von Marienbad besichtigt. Nach Aufführung der „Singenden Fontäne“ erfolgte die Rückfaht nach Karlsbad. Die Singende Fontäne gehört zu den Sehenswürdigkeiten von Marienbad. Sie befindet sich auf der Kolonnade bei der Statue des Abtes Reitenberger.

Sonntag
Auf unserer Rückfahrt ins „Wendsche“ stand noch die Besichtigung von Franzenbad auf der Agenda. Franzenbad gilt als die schönste historische Stadt in der Tschechischen Republik. Die erste Erwähnung von Heilquellen gab es bereits im Jahr 1502, das Kurbad existiert seit 1793 und ist als UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe registriert. Nach Besichtigung der Quellen und einer kleinen Stadtbesichtigung wurde sich noch mit einem kleinen Imbiss für die Rückfahrt gestärkt.

 

 

 

 

 

Am 15. Oktober nahmen die Wanderfreunde Altenhof an der Gemeindewanderung der Wander- und Heimatvereine der Gemeinde Wenden teil. Ausrichter waren in diesem Jahr die Wanderfreunde aus Schönau-Altenwenden.

Bei nicht so optimalen Wanderwetter ging es auf die gut 10 Kilometer lange Strecke Richtung Autobahn. Diese wurde unterquert und die Strecke führte zum ersten Mal an Scheiderwald vorbei. Nach einer kurzen Rast an der Halle des Skiclub Olpe in Thieringhausen führte der Weg an der „Lila-Kuh“ vorbei, über Scheiderwald zurück zum Sportlerheim „auf´m Nocken“ in Schönau. Hier wurde sich mit einem leckerem Imbiss und Getränken gestärkt. Der Abend klang mit Gesprächen unter den Teilnehmern gemütlich aus.

Der Termin für 2023 Steht auch schon fest: Samstag, den 14.10.2023
Ausrichter ist dann der Heimatverein Rothemühle

E-Mountainbike Tour der Wanderfreunde führte auf die „Hohe Bracht“.

Die gut 50km lange Strecke wurde von Andreas Koch und Monika Jung geplant. Für die 15 Teilnehmer*innen galt es ca. 1000 Höhenmeter zu überwinden.

Gestartet wurde in Altenhof. Dann über Schönau, Umspannwerk Altenkleusheim, „Eiserner Fuhrmann“, Engelsberg, Fahlenscheid, Einsiedelei, „Benolper Kreuz“ hinauf zur „Hohen Bracht“.
Hier wurde eine kleine Pause bei Kaffee und Kuchen eingelegt.
Dann weiter über Benolpe, Varste und Silberg zur „Bergbausiedlung Altenberg“. Hinunter nach Littfeld und Eichen. Von dort ein letzter Anstieg zur „Girkhauser Höhe“ und weiter zum Ausgangspunkt in der Dorfmitte von Altenhof.

Die Wanderfreunde werden die „Radtouren“ auch in Zukunft in loser Reihenfolge anbieten. Ebenso stehen ausgesuchte Wanderungen auf dem Programm. Die Termine werden auf unserer Webseite www.wanderfreunde-altenhof.de, der Dorfseite www.altenhof.info und in der Tagespresse bekannt gegeben.

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Die erste Radwanderung der Wanderfreunde führte auf einem eher unbekannten Weg zur Panoramahütte am „Blockhaus“.
Eine schön gemischte Gruppe, der sich auch zwei Damen aus Olpe und Römershagen angeschlossen hatten, machten sich bei optimalem Wetter auf die 50 km lange Strecke.

Nach dem „Warmwerden“ zur Dörnschlade führte der Weg über Heid und Nosbach auf Radwegen nach Wildbergerhütte, aus dem Tal dann der „letze Berg“ über Welpe, Hespert und Tilkhausen zum Zwischenziel. Nach einer Rast Weiterfahrt über Iseringhausen zum Biggesee. Von hier wurde der Rückweg nach Altenhof angetreten.

Erwähnenswert ist, dass der jüngste Teilnehmer Moritz Koch die Tour ohne „Motorisierung“ mitgefahren ist.

Nach Rückkehr wurde dann an der Wanderstube noch das ein oder andere isotonische Getränk gereicht.

Die Wanderfreunde werden die „Radtouren“ auch in Zukunft in loser Reihenfolge anbieten. Ebenso stehen ausgesuchte Wanderungen auf dem Programm. Die Termine werden auf unserer Webseite www.wanderfreunde-altenhof.de, der Dorfseite www.altenhof.info und in der Tagespresse bekannt gegeben.

Zahlreiche Helfende folgten auch in 2022 dem Aufruf der Wanderfreunde und Ortsvorsteher Rüdiger Schwalbe zum diesjährigen Frühjahrsputz.

So konnten die Wege in und um Altenhof auch dieses Jahr wieder von reichlich Unrat befreit werden, der dann fachgerecht bei der Gemeinde Wenden entsorgt wurde.

Nach getaner Arbeit wurden alle Helfenden zu Kuchen, Bratwürstchen und Getränken eingeladen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen die uns tatkräftig, auch mit Fahrzeugen, unterstützt haben.

Am 2. Oktober Wochenende nahmen die Wanderfreunde Altenhof an der Gemeindewanderung der Wander- und Heimatvereine der Gemeinde Wenden teil. Ausrichter waren in diesem Jahr die „Qualmenden Socken” aus Hünsborn.
Bei herrlichem Herbstwetter ging es auf die gut 7 Kilometer lange Strecke in Richtung Siegerland. Über Oberholzklau verlief die Route zum kleinen Aussichtspunkt auf dem „Ischeroth“. Nach einer kurzen Rast führte der Weg an der „Elritze“ vorbei zurück zum Wanderheim in Hünsborn. Hier wurde sich mit leckerem vom Grill und Getränken gestärkt. Der Abend klang mit Gesprächen unter den Teilnehmern gemütlich aus.

Auch in Altenhof wurde unter erschwerten Corona-Bedingungen und Einhaltung aller Hygienevorschriften die Waldsäuberung/Frühjahrsputz durchgeführt.

Hierzu hatten die Wanderfreunde und Ortsvorsteher Rüdiger Schwalbe alle Dorfbewohner eingeladen.

Die zahlreichen Helfer machten sich als kleine Gruppe oder im Familienverbund auf den Weg um die Natur vom Unrat zu befreien. Traurige Bilanz waren leider 3 Anhänger voll Müll.

Da der sonst übliche „Umtrunk“ leider ausfallen musste versprachen OV Rüdiger Schwalbe und Gregor Weber von den Wanderfreunden allen Helfern dieses kleine „Dankeschön“ zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Die Karte zeigt die neben dem Altenhofer Ortskern gereinigte Wegstrecke in der Umgebung.

Liebe Wanderfreunde,

gerne hätten wir am 1. Mai wieder in gewohnter Weise zu einem Familienwandertag mit Jausenstation eingeladen. 

Die Corona Pandemie lässt dieses auch in diesem Jahr nicht zu. Wir alle müssen uns dieser Verantwortung bewusst sein und alles dafür tun, die Gesundheit zu schützen.

Auch in diesem Jahr, das geprägt ist von Einschränkungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, wird ein Weihnachtsbaum in Altenhof alle erfreuen, die ihn sehen.
Die Wanderfreunde haben ihn wieder auf dem Dorfplatz vor der Wanderstube aufgestellt und geschmückt. Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit. Vorstand Wanderfreunde Altenhof e.V.

Wie in den letzten Jahren haben die Wanderfreunde auch 2019 wieder einen Weihnachtsbaum, auf dem neu gestalteten Dorfplatz vor der renovierten Wanderstube aufgestellt. Ein Dankeschön an alle Helfer.